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Dies ist, wie angekündigt, die deutsche Version eines Artikels (in erster Linie) über die Digital Bolex Kamera, den ich bereits auf englisch veröffentlicht habe. Die wenigen Teile des Artikels, die nur für Kamera – Geeks gedacht sind, sind zur besseren Übersicht kursiv markiert (sie sind für das Verständnis des Artikels nicht unbedingt nötig!). Anmerkung: einstweilen deutet nichts darauf hin, dass das Gerät bei Marktstart außerhalb der USA erhältlich sein wird. Noch eine Anmerkung: wie man weiter unten merken wird, verwende ich für diesen Artikel absichtlich „Politik“ als einen sehr weit gefassten Begriff, und das mit Absicht.

Digital Bolex D16

Digital Bolex D16

Kürzlich las ich mit großem Interesse folgende Überschrift: The Digital Bolex D16. Raw 2K for less than a cost of a 5Dmk3?“ auf Philip Bloom’s Blog (der Mann ist unter Videokameraleuten wie mir bekannt wie ein bunter Hund und in dieser Szene der wohl einflussreichste Blogger). Meine erste Reaktion war pures Mißtrauen, ich dachte: „da stimmt was nicht. Eine Videokamera die in Raw aufnimmt um so wenig Geld?“ Als ich mir die technischen Spezifikationen dieses Gerätes durchlas, änderte das nichts an diesem Gefühl (die Eckdaten kurz zusammengefaßt: Auflösung 2k auf einem CCD Sensorchip von der Größe eines Super 16mm Frames, 12 bit 4:4:4 Raw Video im Adobe DNG Format (oder TIFF oder JPEG); XLR Inputs für anständigen Ton; Objektive: C-Bajonett als Standard, optional auch andere wie EF verfügbar).
Eine kurze Erklärung für nicht Eingeweihte: Die Digital Bolex ist geplant als kompromißlose digitale Umsetzung der Bolex Super 16mm Filmkamera, die dafür bekannt ist, in Verbindung mit guten Linsen und Leuten, die damit umgehen können, hervorragende Filmbilder zu produzieren. Die angestrebte Videoqualität, die sie ermöglichen soll, soll in etwa auf dem Niveau von viel teureren Geräten wie der RED Scarlet liegen. Also stellte ich mir die Frage: welche Leute kommen auf so eine Idee, und vor allem: wie in aller Welt wollen die das zu einem derartigen Preis (genannt werden zw. 3000 und 3300 US – Dollar) umsetzen ?
Also fing ich an zu recherchieren und stieß auf einige interessante Informationen.

Zunachst mal kann man sich bereits Bilder ansehen, die mit dem Gerät gemacht wurden, da es bereits einen Prototypen gibt, und zwar handelt es sich um den Trailer zum Kurzfilm „One Small Step“:

Hier gibt’s außerdem behind the scenes – Material vom selben Film (dieses ist aber nicht in HD). Diese Bilder sehen in jedem Fall sehr vielversprechend aus!

Weitere Recherchen ergaben viele zusätzliche Infos auf der technischen Seite, zum Beispiel in diesem Artikel von Stu Maschwitz, in dem er einige z.T. gerechtfertigte Zweifel äußert, (einige davon werden in diesem Artikel aufgelöst) und in jenem von Philip Bloom, den ich bereits weiter oben erwähnte. In meinem Artikel werde ich also nicht näher auf die technischen Aspekte eingehen. Das auch, weil ich in der Überschrift angekündigt habe, über die politischen Dimensionen einer Kamera zu sprechen.

Was meine ich also mit „politische Dimensionen?“ An diesem Punkt muß ich etwas abschweifen, da es wichtig ist, einen Vergleich herzustellen.

Ich besitze 2 Canon EOS 550D DSLR – Kameras, welche zur Herstellung recht hochqualitativer Videobilder imstande sind, und das zu einem sehr geringen Kaufpreis (etwa € 500,- pro Stück). Die ganze Sache hat aber einen Haken: es gibt einige Probleme mit derartigen Geräten, was sie zu alles anderem als der perfekten Videokamera macht. Zugegeben, diese Geräte sind in erster Linie dafür entwickelt worden, Fotos zu machen (worin sie auch sehr gut sind), und die Videofunktion ist nur eine Zusatzfunktion. Für manche Leute, um genau zu sein: unabhängige Filmemacher, ist sie aber viel mehr als das, denn die haben schnell herausgefunden, dass diese kleinen DSLR – Dinger hochauflösende, hochqualitative Videobilder mit einer „filmisch“ wirkenden flachen Schärfentiefe und unglaublich hoher Lichtempfindlichkeit produzieren, um nur die wichtigsten Eigenschaften zu nennen. Schnell entstand also die Frage, ob man nicht die Nachteile der EOS – Serie und anderer Video – DSLRs, wie begrenzte Aufnahmezeit, festgelegte Videobitraten und Framerates, kaum brauchbare Meta-Bildinformationen am Display, Probleme beim Fokussieren, keine brauchbaren Einstellmöglichkeiten für Audioaufnahme etc. etc., irgendwie lösen oder umgehen könnte. Die „geekiest Geeks“ unter den indie – Filmemachern verkündeten: „Yes, we can!“ und programmierten eine gehackte Firmware für die EOS – Serie, genannt „Magic Lantern„, die nicht nur die genannten Probleme recht gut in den Griff kriegt, sondern auch eine Fülle an nützlichen Zusatzfunktionen bietet – all das unter der Voraussetzung, dass man bereit ist, eine Software auf seiner Kamera zu installieren, für die zwar keinerlei Garantien übernommen werden, die sich aber dennoch bereits vielfach als verläßlicher Begleiter bewährt hat! Wenn man sich also ansieht, in welche Art von Kamera Magic Lantern meine 550D verwandelt hat, müßte man am freien Markt für Videokameras ein Vielfaches der Summe in die Hand nehmen, die die 550D gekostet hat, um etwas Vergleichbares zu finden.
Darüber hinaus haben wiederum andere Geeks, als die vorher erwähnten, Kamera – Farbprofile entwickelt, welche Usern der Canon EOS – Serie durch eine starke Erhöhung des Dynamikumfanges, bei gleichzeitigen sehr guten Detail- und Farbeigenschaften, vormals ungeahnte Möglichkeiten für die Bildbearbeitung während der Post Production eröffnet. Mein derzeit bevorzugtes Farbprofil ist übrigens der Technicolor Cine Style, aber ich verwende auch andere, wie Marvels Advanced).

Genug des Abschweifens, zurück zum Punkt: Ich habe einen Kamerahersteller (Canon) beschrieben, der Hardware produziert, die zu vielen tollen Dingen fähig ist, aber auf der Software – Seite sehr viel davon nicht implementiert. Weshalb also ist das ein politisches Problem? Weil preiswerte, gute Videokameras für Menschen (insbesondere Künstler) in einer globalisierten digitalen Gesellschaft, die zunehmend von audiovisueller, multimedialer Kommunikation geprägt ist, ein essenzielles Werkzeug sind, um sich auszudrücken. Um das anders zu formulieren: audiovisuellen Produktionsequipment leistbar zu machen ist eine Sache, die es den Menschen leichter macht, wahrgenommen zu werden, was ein wichtiges Grundprinzip für Kommunikation in einer demokratischen Gesellschaft ist. Und das ist das politische daran.

Der freie Markt bietet zwar alle Möglichkeiten für professionelle Videoproduktion, bislang aber nur auf sehr hohem Preisniveau. Gute Beispiele dafür sind die Canon C300, die RED Camera – Serie, oder die Arri Alexa, um nur einige zu nennen.
Kleine, unabhängige Filmemacher sind mit ihren sehr limitierten finanziellen Mitteln und wenigen Ressourcen diejenigen, die hochqualitatives, speziell angepasstes Videoequipment zu sehr günstigen Preisen bereitstellen, denn sie sind (von Herstellerseite her) die einzigen mit genügend Interesse daran, um das auch umzusetzen. Magic Lantern und spezielle Farbprofile sind zur gänze frei verfügbar und basieren auf gutem Willen, zum Teil freiwilliger finanzieller Unterstützung und einer Schar von unabhängigen Filmemachern, die sie testen und dabei helfen, sie (weiter) zu entwickeln.

Elle Schneider und Joe Rubinstein

Elle Schneider und Joe Rubinstein

Die Digital Bolex wird zu einem sehr niedrigen Preis verfügbar sein. Das ist auf eine politische Entscheidung zurückzuführen, welche die Macher dieser Kamera (Joe Rubinstein und Elle Schneider) getroffen haben: da sie selbst Filmemacher sind, wollten sie die Möglichkeit, mit einer solchen Kamera zu arbeiten, möglichst vielen anderen Filmemachern eröffnen, im Wissen, dass eine solche Kamera höchst wahrscheinlich auch deutlich teurer verkauft werden könnte. Diese Idee passt sehr gut zu ihrem Geschäftskonzept, welches zum einen auf Micro Funding basiert (sie haben eine sehr erfolgreiche Kampagne auf der Micro Funding – Plattform „Kickstarter“ gestartet), und zum anderen Crowd Sourcing mit einbezieht (der Input von anderen Filmemachern war und ist für das Projekt von großer Bedeutung). Rubinstein und Schneider erklären diese Dinge (und vieles mehr, unter anderem Technisches!) in einem sehr interessanten Telefoninterview, das Philip Bloom mit ihnen führte.

Um nun auf Canon zurück zu kommen: dieser Konzern hat eine andere, unterschiedliche politische Entscheidung getroffen. Er hat entschieden, den eigenen, hochpreisigen High End – Markt zu schützen, und zwar durch weglassen jeglicher professioneller Video- und auch vieler Foto-Funktionen in ihrer billigen Hardware, obwohl diese ohne weiteres zu sehr viel mehr fähig wäre. Das ist freilich genau die richtige Entscheidung für Canon – alles andere würde keinen Sinn ergeben und die Marktstellung dieses Konzerns gefährden. Keiner der Mitbewerber (die wichtigsten wären hier Nikon, Panasonic oder Sony) würde es anders machen. Es würde einfach nicht den klassischen Regeln des freien, globalen Marktes entsprechen.

All das bedeutet: es ist vom technischen Standpunkt betrachtet kein Problem, zu niedrigen Preisen professionelles Videoequipment anzubieten, und das sogar ohne die riesige Menge an Resourcen, wie sie ein großer Konzern hat – das hat Magic Lantern bewiesen, und das wird auch höchstwahrscheinlich Digital Bolex zeigen. Aus politischer Sicht ist es aber sehr wohl ein Problem.
Dennoch: die politischen Rahmenbedingungen auf diesem Bereich beginnen sich offenbar zu ändern! Das interessante daran ist, dass sie sich nicht durch die Kraft von sehr wenigen großen Entscheidungsträgern ändern, sondern durch die Kraft vieler kleiner. Sollte das wirklich der Fall sein, könnte das den Effekt haben, dass gewisse Großkonzerne gezwungen sind, ihre Preispolitik am Bereich der professionellen Videoausrüstung zu überdenken und anzupassen. Auch in diesem Falle wirken eben die Prinzipien des freien Marktes!
Jedenfalls sollte man bedenken, dass es hier nur um eine kleine, spezielle Gruppe von Leuten geht: die der unabhängigen Filmschaffenden. Man sollte aber auch bedenken, dass technisches UND soziales Hacking sehr wohl auch auf sehr vielen verschiedenen anderen Ebenen funktioniert.

In diesem Sinne: Wir unabhängigen Filmschaffenden scheinen unter Umständen endlich aus den „dark days of video-cinematography“ herauszutreten, und zwar zu unseren eigenen Bedingungen:

Bleibt nur zu sagen: ich wünsche dem Digital Bolex Projekt alles Gute und hoffe, dass ihre Bemühungen von Erfolg gekrönt sein werden!

DISCLAIMER: I’m writing this post in english on my german blog, because of the simple fact that the current hype about the Digital Bolex – project is happening first and foremost within english language – blogspheres (unless i missed something) … I published the german version here! Also, i marked the nerdy stuff italic, so that all non-camera geeks and video professionals can skip over it quickly (it’s not really necessary for understanding the article!). EDIT: I want to point out, that in this article I use the term „politics“ in a very universal way, and I do that on purpose.

Digital Bolex D16

Digital Bolex D16

When earlier today I read the headline The Digital Bolex D16. Raw 2K for less than a cost of a 5Dmk3?“ on Philip Bloom’s Blog, my first reaction was disbelief and suspicion, i thought: „there’s gotta be something fishy about this“. When I read through the technical specs, this didn’t really change (in short: 2k resolution on a Super 16mm sized CCD chip, 12 bit 4:4:4 Raw Video output in Adobe DNG, TIFF or JPEG; XLR inputs for decent audio; lenses: C-mount as standard, but others – like EF – possible too). For all the non-geeks: The Digital Bolex is supposed to be the no-compromise digital version of a Bolex Super 16mm film camera, which has proven to be capable of producing great movie images, if combined with good lenses and people who know what they are doing. The quality of the video that it records is supposed to compare to that of far more expensive video cameras like the RED Scarlet. I thought to myself: who are these guys, and how do they intend to pull this off for roughly € 2700 US $ 3300? (Sorry, had the wrong exchange rate before, so I think I better keep in the original currency of US $.)
So I looked further and found out some quite interesting facts.

The first one is, that you can actually watch some images of the prototype of the Digital Bolex on the web – here’s a trailer to the first short film shot on that camera:

Here you can find some behind the scenes – footage of the same movie (that one not in HD). (unfortunately both videos aren’t in HD, but Digital Bolex have promised to change that quickly) Those pictures look really promising!

Digging a bit deeper, I found more details – the technical issues are covered quite well by Stu Maschwitz in this Article, where he offers some mostly justified technical concerns, (some of them are cleared up here) and in this one by Philip Bloom, which i already mentioned above. That’s why I won’t go further into the technical side of this in this article. Also, because I promised to talk about the political dimensions of this camera idea (ok, it’s a bit more than an idea, but they haven’t quite pulled it off yet – I certainly hope they will!).

What do I mean by „political dimensions“? Here I have to drift off from the original topic for a moment.

I’m the owner of 2 Canon EOS 550D (aka Rebel T2i) cameras, that produce quite high quality video images at a very low price point (roughly €500 per camera). But it’s not as simple as that. There are many issues with those video DSLR Cameras, that make them less than perfect as video cameras. Ok, one has to admit, they were never really planned to be video cameras in the first place, they merely were laid out to be photo cameras with an additional video function.
But then: along came the indie filmmakers, who had discovered, that those little DSLR things could do some awesome tricks (high quality, high resolution video images, shallow depth of field, incredible low light capabilities – to mention the most important ones) at very low cost. So, they thought to themselves, can’t we really do anything about the shortcomings of the EOS – series and other DSLRs with video capabilities, like limited recording time, fixed video bit rates, fixed frame rates, hardly any live view information displayed, no audio features (sometimes not even level control!) and so on? The geekiest geeks amongst them said: yes, we can! and they programmed a hacked firmware for a few cameras of the EOS series called Magic Lantern, that doesn’t only fix the mentioned shortcomings, but also adds a whole lot of additional feature-goodness, given that you’re ready to install software on your camera that comes with no warranty at all, but still has proven to work tremendously well! Looking at all the things that Magic Lantern added to my 550D, you would have to take A LOT more money into your hands to be offered the same capabilities in a video camera on the free market.
Also, some geeks who are only a bit different from the previous ones, developed color profiles, that would allow the Canon DSLR – using filmmakers to take their images to a whole new level during post production by giving them tremendous dynamic range while preserving details and colours very well (my favourite one currently is the Technicolor Cine Style, but I also use others, like Marvels Advanced).

Enough of the drifting off, let’s start getting back to the point: I described a camera manufacturer (Canon), who builds camera hardware, that is capable of a lot of great stuff, but refuses to implement most of these functions. Why is that a political dimension? Because cheap, good video cameras are an incredibly important factor for people, especially artists, being capable of expressing themselves in a globalized, digital world that’s being increasingly dominated by audio-visual and multi medial communication. Put differently: making audio – visual production equipment affordable is a matter of giving people better means of being heard, which is an important basic principle of communication in a democratic society. So you see: we’re dealing with a highly political topic here.

The free market, of course dominated by the large companies, gives us all the means for professional video production, but at a certain price level only. Great example: the rather new Canon C300, or the RED Camera Series, or the Arri Alexa, just to mention a few.
The small independent filmmakers with their very limited means (hardly any money and other resources) are the ones to deliver professional quality equipment in very affordable price ranges, because they are the only ones with enough interest invested to have that. Magic Lantern and custom colour profiles are entirely free and mostly rely on good will, some voluntary financial support and a few indie filmmakers testing and helping to develop them.

Elle Schneider and Joe Rubinstein

Elle Schneider and Joe Rubinstein

The Digital Bolex will be available at a very low price. That’s because of a political decision, that the makers of this camera (Joe Rubinstein and Elle Schneider) made: being filmmakers themselves, they wanted to offer the possibility of shooting on such a camera to a lot of other filmmakers too, even though they know that they could be charging a lot more for such a camera. This idea fits their business concept very well, which, for one part, is micro funding, (they have launched a very successful campaign on the micro funding platform Kickstarter), and, for the other part, is crowd sourcing (they talk to a lot of people for input on the camera development). By the way, Rubinstein and Schneider explain those things (and a lot more, technical stuff too!) in a very interesting Telephone Interview that Philip Bloom had with them.

Taking a look back at Canon, one could see a different political decision, that this company has taken: it’s decided to protect it’s high end market by not implementing professional grade functions in their cheap, but highly capable hardware. That’s a perfectly understandable and logical decision. Canon would be stupid to do so, looking at some of their main competitors like Nikon, Sony and Panasonic – they don’t do so either – it simply doesn’t work well along with the classic principles of a free global market.

What this all means is: technically, it is no problem to offer cheap professional grade video equipment, even with very few resources at hand (as proven by Magic Lantern and – most likely – by Digital Bolex), but politically it very well is. BUT: politics in that area actually seem to start changing! The interesting thing about that is, that they are not being changed by the very few large policy makers, but by quite a few small ones. EDIT: I want to point out: if this works and maybe even other projects like this follow, it might just have the effect that certain large companies will be forced to overthink their price politics on the area of professional video gear… that’s where the classic principles of a free global market come in handy!
Still, keep in mind, that all this is only about a very small, specialized group of people – the group of independent filmmakers. But also keep in mind, that technical AND social hacking works on a lot of different levels as well.

My conclusion, with the Digital Bolex in mind, is, that maybe we (independent movie guys) might actually be starting to step out of the „dark days“ of video – cinematography on our own terms:

All that’s left to say is that I wish all the best to the Digital Bolex project, I hope they succeed!

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@FlorianRazocha

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